Studien & Fakten
Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammengetragen. Sie belegen, warum eine physische Trennung vom Gerät kein Verbot ist, sondern eine notwendige Befreiung für das lernende Gehirn.
Der wissenschaftliche Blick auf das Handy im Unterricht
Die Debatte um Smartphones an Schulen wird oft emotional geführt. Doch was sagen die Daten? In den letzten Jahren haben renommierte Institute weltweit – von der Universität Augsburg bis zur OECD – die Auswirkungen der permanenten digitalen Verfügbarkeit auf Kinder und Jugendliche untersucht.Die Ergebnisse zeichnen ein klares Bild: Die bloße Anwesenheit des Smartphones reduziert die kognitive Leistungsfähigkeit („Brain Drain“), während eine konsequente Trennung vom Gerät („Away for the Day“) das soziale Miteinander stärkt und Lernerfolge sichert.Hier finden Sie eine detaillierte Aufarbeitung der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse, die das Konzept von LOCKSTA unterstützen.
Konzentration & Leistung:
Der „Brain Drain“-Effekt
Viele Schulen setzen auf die Regel: „Handy in die Tasche“. Die Wissenschaft zeigt jedoch, dass dies oft nicht ausreicht.
Die Augsburger Meta-Studie
Forscher der Universität Augsburg veröffentlichten im Fachjournal Education Sciences eine umfassende Analyse internationaler Studien (u.a. aus Norwegen, Spanien, England).
Die Kernerkenntnis: Selbst wenn das Smartphone stummgeschaltet ist, bindet es kognitive Ressourcen, solange es sich in greifbarer Nähe (Hosen- oder Schultasche) befindet.
Das Ergebnis: Ein komplettes Verbot bzw. Wegschließen der Geräte führt zu messbar positiven Effekten auf die Lernleistung und das soziale Wohlbefinden.
Die PISA-Studie 2022
Die Ergebnisse der PISA-Studie 2022 lieferten alarmierende Zahlen zur digitalen Ablenkung:
Ablenkung: Rund 60 % der Schüler:innen gaben an, durch digitale Geräte im Unterricht abgelenkt zu werden.
Leistungsabfall: Es besteht eine signifikante Korrelation: Je höher die Ablenkung durch Handys, desto schlechter die Mathematikleistungen.
FOMO (Fear Of Missing Out): Mehr als ein Drittel der Schüler:innen fühlt sich nervös oder ängstlich, wenn ihr Gerät nicht in der Nähe ist – ein klares Anzeichen psychischer Abhängigkeit.
Deutsches Schulportal: Die wichtigsten Ergebnisse der PISA-Studie
Psychische Gesundheit &
Soziales Miteinander
Ein zentrales Argument für smartphonefreie Zonen ist der Schutz der psychischen Gesundheit.
Die Norwegen-Studie (2024): Weniger Mobbing, gesündere Mädchen
Eine bahnbrechende Studie an 400 weiterführenden Schulen in Norwegen untersuchte die Effekte strikter Smartphone-Verbote. Die Ergebnisse sind eindeutig:
Rückgang von Cybermobbing: Die Vorfälle von Mobbing sanken drastisch (um ca. 43–46 %). Ohne das Handy in der Pause fehlt das Werkzeug, um Mitschüler zu filmen oder online bloßzustellen.
Mentale Gesundheit: Besonders Mädchen zeigten nach dem Bann deutlich weniger Symptome von Angststörungen und Depressionen.
SSRN Papers: Smartphone Bans, Student Outcomes and Mental Health
DAK & UKE Studie: Mediensucht bekämpfen
Die gemeinsame Längsschnittstudie der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) liefert seit Jahren die fundiertesten Daten zur Mediennutzung deutscher Kinder und Jugendlicher. Die Ergebnisse für die post-pandemische Phase sind besorgniserregend:
Dauerhaft hohes Niveau: Während der Corona-Pandemie stieg die Mediennutzung sprunghaft an. Entgegen der Hoffnung vieler Experten sanken diese Zahlen nach Ende der Pandemie kaum. Hunderttausende Kinder und Jugendliche zeigen ein riskantes oder pathologisches (krankhaftes) Nutzungsverhalten.
Social-Media-Sucht: Besonders die Nutzung von Social Media (TikTok, Instagram, Snapchat) treibt die Suchtzahlen nach oben. Schätzungen gehen davon aus, dass rund 24,5 % der Minderjährigen soziale Medien riskant nutzen.
Die Folgen: Betroffene Jugendliche leiden häufiger an Depressivität, Angststörungen und massiven Schlafstörungen. Der ständige digitale Konsum führt zu einem Realitätsverlust und Vernachlässigung von Hobbys und Freundschaften.
Analog vs. Digital: Wie unser Gehirn lernt
Ist digital immer besser? Neurowissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass analoge Fähigkeiten für die Gehirnentwicklung unverzichtbar bleiben.
Handschrift vs. Tippen (EEG-Studie)
Eine im Frontiers in Psychology veröffentlichte Studie zeigt, dass handschriftliche Notizen zu komplexeren neuronalen Vernetzungen führen als das Tippen auf Tablets. Das physische Schreiben verankert Wissen tiefer im Gedächtnis.
Leseforschung
Studien belegen, dass das Lesen auf Papier („Deep Reading“) ein tieferes Textverständnis fördert als das flüchtige Lesen am Bildschirm.
UNESCO Weltbildungsbericht
Die UNESCO warnt in ihrem Bericht „Technology in education“ vor einer unreflektierten Digitalisierung. Technologie darf die menschliche Interaktion nicht ersetzen.
Gesellschaftlicher Rückhalt: Die Initiative „Smartphonefreie Schulen“
Hinter der Forderung nach handyfreien Lernräumen stehen nicht nur Wissenschaftler, sondern eine breite Bewegung aus Eltern, Lehrkräften und Experten. Die gemeinnützige Initiative „Smarter Start ab 14 e.V.“ und ihre Kampagne „Smartphonefreie Schulen“ leisten hier entscheidende Pionierarbeit. Mit erfolgreichen Petitionen und fundierter Aufklärung kämpfen sie für das Recht von Kindern auf eine ungestörte Entwicklung und Bildung. Ihr Leitsatz „Away for the Day“ (Das Handy bleibt für den Schultag weg) ist auch unsere Überzeugung.
Wie LOCKSTA hilft:Während die Initiative das „Warum“ erklärt, liefert LOCKSTA das „Wie“. Wir verstehen uns als die praktische Antwort auf diese Forderungen: Unsere Schließlösungen verwandeln den Wunsch nach einer handyfreien Schule in eine machbare, sichere und stressfreie Realität für Schulleitungen und Eltern.
Mehr Informationen zur Initiative:
www.smartphonefreieschulen.org
www.smarterstartab14.de
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