Handyfreie Schule – Der große Leitfaden für Lehrkräfte
Der Weg zur handyfreien Schule
Handys im Unterricht sind die größte Herausforderung für moderne Schulen. Sie stören die Konzentration, fördern Cybermobbing und verhindern echte soziale Interaktion.
Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie mit dem LOCKSTA-System in nur wenigen Wochen eine stressfreie, fokussierte Lernumgebung schaffen – rechtssicher, pädagogisch wertvoll und kosteneffizient.
I. Der Fahrplan: Die Schritte zur erfolgreichen Einführung
Ein einheitliches Vorgehen und ein klares Konzept sichern die Akzeptanz des Systems bei Eltern, Schülern und Kollegen.
Schritt 1: Beschluss und Pädagogisches Fundament
Bevor die ersten Taschen verteilt werden, muss die Basis stehen.
- Entscheidung: Holen Sie die Schulkonferenz, das Kollegium und idealerweise die Elternvertretung frühzeitig ins Boot. Konsens ist der Schlüssel zum Erfolg.
- Regelwerk: Definieren Sie präzise Regeln in der Schulordnung. Legen Sie fest: Wann (z.B. ab Betreten des Geländes), Wo (gesamtes Schulgelände) und Wie lange das Handy im Case bleiben muss.
- Kommunikation: Erklären Sie allen Beteiligten, dass die Maßnahme die Lernkultur verbessert und keine Bestrafung darstellt.
- Der Grundsatz: Die Handytasche nimmt den Druck von Lehrkräften und Schülern gleichermaßen. Schüler werden von der ständigen Versuchung befreit ("Fear of missing out"), während Lehrkräfte sich wieder auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können.
Schritt 2: Finanzierung & Beschaffung
Das LOCKSTA-System ist eine Investition in bessere Bildung. Klären Sie frühzeitig die Kostenübernahme.
- Modell A (Schulträger/Schulbudget): Die Schule schafft die Taschen an und verleiht sie wie Schulbücher (Lernmittelfreiheit).
- Modell B (Elternfinanzierung): Eltern zahlen eine einmalige Gebühr oder Miete (z. B. 15–20 € pro Tasche).
- Modell C (Sponsoring): Lokale Banken, Stiftungen oder Fördervereine unterstützen das Projekt oft gerne unter dem Aspekt "Förderung der mentalen Gesundheit von Jugendlichen".
II. Der tägliche Ablauf
Wir setzen auf Eigenverantwortung. Anders als bei Handygaragen oder zentralen Depots im Klassenzimmer, wird die LOCKSTA-Tasche wie ein Schulbuch oder ein Taschenrechner behandelt. Sie ist persönliches Arbeitsmaterial des Schülers.
1. Die Grundregel: "Bring Your Own Pouch"
- Verantwortung: Jeder Schüler erhält eine eigene Tasche. Er ist für den Zustand und das tägliche Mitbringen verantwortlich. Jede LOCKSTA-Tasche bietet Platz für ein individuelles Namensschild zur klaren Zuordnung.
- Routine am Morgen: Vor Betreten des Schulgebäudes (oder spätestens vor der 1. Stunde) wird das Handy selbstständig stummgeschaltet, in die Tasche gesteckt und verschlossen.
- Aufbewahrung: Die verschlossene Tasche verbleibt den ganzen Schultag im Besitz des Schülers (im Rucksack oder in der Hosentasche).
2. Pädagogische Flexibilität: Nutzung im Unterricht
Ein komplettes Digitalverbot ist nicht zeitgemäß. Das System erlaubt die gezielte Nutzung digitaler Werkzeuge:
- Projektarbeit: Wenn Smartphones für eine Recherche, ein Video-Projekt oder eine AR-Anwendung benötigt werden, kann die Lehrkraft die Taschen mit einer mobilen Hand-Entsperreinheit öffnen.
- Nach der Einheit: Sobald die digitale Phase beendet ist, werden die Handys noch im Klassenzimmer wieder verschlossen.
- Vorteil: Das Handy wandelt sich vom permanenten "Störfaktor" zum gezielten "Arbeitswerkzeug".
3. Das Sicherheitsnetz: Stichproben & Konsequenzen
Vertrauen ist gut, Kontrolle sichert den Erfolg des Systems. Da die Taschen nicht eingesammelt werden, sind Sichtkontrollen essenziell.
- Die Sichtkontrolle: Lehrkräfte fordern zu Beginn der Stunde oder zwischendurch stichprobenartig auf: "Bitte alle die verschlossenen Taschen vorzeigen/auf den Tisch legen."
- Umgang mit "Vergessern":
- Szenario: Ein Schüler hat die Tasche zu Hause vergessen.
- Konsequenz: Da er das "System" nicht nutzen kann, muss das Handy für diesen Tag im Sekretariat oder Lehrerzimmer abgegeben werden.
- Lerneffekt: Das Mitbringen der Tasche wird schnell zur Routine, um das Handy "behalten" zu dürfen.
- Täuschungsversuche: Werden leere Taschen verschlossen (während das Handy z.B. in der Socke steckt) oder Dummys verwendet, greift der reguläre Maßnahmenkatalog der Schule (Tadel, Elterngespräch).
4. Schulschluss: Der Check-out
Der Prozess endet entspannt beim Verlassen der Schule.
- Standort: An den Ausgängen des Schulgebäudes befinden sich fest installierte Entsperr-Stationen.
- Ablauf: Beim Verlassen der Schule öffnet der Schüler seine Tasche selbstständig im Vorbeigehen und kann das Gerät wieder nutzen.
So Funktionieren Handytaschen mit Magnetverschluss
Das Handy wird in das LOCKSTA Case gelegt und verschlossen. Öffnen lässt es sich nur mit dem speziellen LOCKSTA Opener. So bleiben Schüler, Mitarbeiter oder Gäste fokussiert, Gespräche vertraulich und Momente ungestört.

Das Smartphone geschützt verstauen
Das Handy bleibt in Besitz der Schüler, Mitarbeiter oder Gäste und dennoch werden Ablenkungen, Betrugsversuche oder Fotos verhindert.

Case per Knopfdruck verschließen
Ein einfacher Druckknopf verschließt das LOCKSTA Case. Innerhalb der handyfreien Zone lässt sich das Case nicht öffnen.

Zum Öffnen einfach an den Opener halten
Außerhalb der handyfreien Zone (z.B. am Ausgang) wird der Opener platziert. So kann jeder selbstständig das Case öffnen.
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